Ein Schlafsack, der manchmal Wunder wirkt

Zugegebenermaßen, mein Mädchen hatte die Prise Durchschlafzauber gar nicht benötigt, die angeblich im Durchschlafsack steckt, denn sie hat schon sehr früh verstanden, dass 12 Stunden Nachtschlaf nicht nur ihr selbst gut tun, sondern auch zu Mamas Wohlbefinden beitragen ;-). Trotzdem kann so eine Zauberprise nie schaden und deshalb hab ich mich, als meinem Mädchen die ersten Schlafsäcken langsam zu klein wurden, ans Nähen eines Schlafsacks gewagt. Ursprünglich wollte ich ja zwei Schlafsäcke kaufen, aber ich bin nicht so richtig fündig geworden. Mal hat mir das Material nicht gefallen, mal war die Wattierung zu dick, mal war der Reißverschluss in der Mitte und nicht wie von mir gewünscht auf der Seite eingenäht… Also hab ich das Internet nach Schnittmustern für Schlafsäcke durchstöbert und mich schlussendlich für den Durchschlafsack von Thelina entschieden.

In den letzten Monaten sind insgesamt vier Schlafsäcke entstanden. Zwei Ganzjahresschlafsäcke, die ich mit Tencel-Volumenvlies und weichem Jersey gefüttert habe. Die Vorderteile habe ich noch zusätzlich mit kleinen Applikationen verziert.

Für den Sommer musste dann ein dünnerer Schlafsack her – ohne Vlies, aber mit Jersey gefüttert. Den Brustbereich habe ich wieder mit einer Applikation aufgepeppt und ich habe auch zum ersten Mal eine selbst gemachte Paspel eingenäht. Paspeln sind eine tolle Möglichkeit, zwei verschiedene Stoffe voneinander abzugrenzen bzw. finde ich, dass sie ein selbstgenähtes Kleidungs- oder Dekostück aufwerten und professioneller aussehen lassen.

Den bisher letzten Schlafsack habe ich für meinen Neffen genäht: Einen Winterschlafsack in Größe 56/62 aus kuscheligem Bio-Flanell (außen wie innen) aus der Serie „Fanfare“ von Rae Hoekstra. Und wie bei den ersten beiden Schlafsäcken ist auch hier wieder Tencel-Volumenvlies als Futter zum Einsatz gekommen.

Durchschlafsack

Mittlerweile hab ich also vier Durchschlafsäcke genäht und ich denke, dass sicher noch der ein oder andere folgen wird. Die Nähanleitung ist gut beschrieben und bebildert. Und wer wie ich damals vorm Einnähen des Reißverschlusses etwas zurückschreckt, den kann ich beruhigen: das wird sogar mit einer kleinen Zusatzanleitung sehr ausführlich erklärt.

Salut!
Andrea


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