Wild Cat Tunika

Diese Tunika namens „Wild Cat“ – was man in diversen Nähgruppen so sieht ein sehr beliebter Schnitt aus der Ottbre 1/2015 – habe ich schon vor ein paar Monaten genäht. Da war sie dem Mädchen noch etwas zu groß, Fotos haben wir trotzdem schon damals gemacht. Mädchen hatte einen guten Foto-Tag *lach*. Und jetzt? Ist das Mädchen ordentlich gewachsen und die Tunika zu meinem Bedauern schon fast wieder zu klein. Es ist deshalb höchste Zeit, sie euch noch schnell zu zeigen.

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Seit einer ganzen Weile schon werden bei uns Kleider nämlich verschmäht – nur mit größter Überredungskunst schaffe ich es, dass das Mädchen etwa zweimal im Monat ein Kleid anzieht. Dementsprechend wurde die Tunika nicht so oft getragen wie ich es mir gewünscht hätte. Aber Gott sei Dank habe ich von diesem süßen Panda-Sommersweat aus der Feder von Andrea Lauren (hier habe ich schon mal einen ihrer Pandastoffe vernäht) noch ein gutes Stück übrig. Nach einem Rock und der Tunika wird wohl in absehbarer Zeit noch ein drittes Panda-Kleidungsstück in Mädchens Kleiderschrank wandern.

Vielleicht versuche ich mich ja sogar mal am Gradieren, denn der Schnitt gefällt mir eigentlich ganz gut – er geht aber leider nur bis Größe 92. Im Internet gibt es dazu ein paar Tutorials und es scheint nicht soooo schwierig zu sein. Man muss nur sehr genau arbeiten und sollte nicht mehr als 3 Größen vergrößern oder verkleinern. Die Problematik: Ich brauche so schon ewig, das Schnittmuster auf Papier und dann inkl. Nahtzugabe auf den Stoff zu übertragen. Ich fürchte, Gradieren könnte bei mir zu einem Mehrtagesprojekt werden *grins*. Ob ich mir das antue…

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Sollte ich tatsächlich noch eine Wild Cat nähen, würde ich das Oberteil allerdings etwas taillierter zuschneiden. Es steht nämlich – wenn man nach Original-Ottobre-Schnitt näht – etwas unschön nach vorne ab, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Und ich würde auch die Kapuze füttern, damit die Teilungsnaht der Kapuze und die Naht am Halsausschnitt versteckt wird. Die offenen Kanten sind auch nicht so meins.

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Das Einnähen des nahtverdeckten Reißverschlusses hat recht gut geklappt, die Streifenversäuberung und ich werden dafür keine Freunde werden. Ich weiß nicht mehr, wie oft der Nahttrenner zum Einsatz kam, bevor die offenen Kanten an Vorderteil, Kapuze und Armausschnitt halbwegs ordentlich versäubert waren.

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Alles in allem war die Tunika aber schnell genäht und ich bin auch mit dem Endergebnis sehr zufrieden. Was zwischen dem Zuschneiden des Stoffes und dem Versäubern der letzten Naht alles passiert ist, weiß und sieht ja zum Schluss Gott sei Dank niemand *lach*.

Salut!
Andrea


Schnitt: Tunika „Wild Cat“ aus der Ottobre 1/2015
Stoff: Sommersweat von Andrea Lauren
Verlinkt: Meitlisache, Kiddikram, Create in Austria

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Herzig! <3 Und die Streifenversäuberung braucht einfach Übung, dann wird es immer leichter. :)

    Glg
    Claudia

    Gefällt 1 Person

    1. Andrea sagt:

      Dankeschön :-). Ja, die Streifenversäuberung… Ich bin wahrscheinlich zu ungeduldig dafür. Bündchen annähen ist einfach viel leichter ;-)
      LG Andrea

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